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meine zusammenfassung:
1, Gregorianik (~600)
bibl. Psalme werden gesungen -> Psalmodie (syllabisch d.h. aud jeder Silbe nur ein Ton)
(Aufbau: Initium, Rezitationston, Mediatio, Rezitationston, Terminatio)
Sprache: Latein
Latein ermöglicht es nicht, Betonungen frei zu wählen-> starre Betonung und keine Takte erforderlich.
Jubilus: nur wenig Text, Melodie ist im Vordergrund (mellismatisch dh mehrere Töne auf eine Silbe)
Sequenz: „Mischform“ aus Psalmodie und Jubilus
Bis hier alles ohne Begleitung, Grundtöne sind bereits entwickelt
2,Entstehung der Oper (1600, Renaissance <-> Barock)
· entstanden in Italien
· entstanden aus dem Pastoraldrama und Festveranstaltungen an oberital. Fürstenhöfen
· inspiriert durch die antike Tragödie (bereits hier gab es Affekte etc)
Ziel: musikalisch – gestische Darstellung von Sprache und Gemütsbewegung
· einfache musikalische Darstellung (Monodie) z.T. mit Generalbass
· 2 Kompositionsformen: Rezitativ und Arie:
Rezitativ treibt Handlung voran, Arie drückt Emotionen aus
Rezitativ siehe unten
· Definition der sog Affektenlehre/ Figurenlehre
siehe unten
berühmtester Komponist: Claudio Monteverdi
Werke Monteverdis:
geistlich: Madrigali Spirituali, Sacrae Cantiunculae, Vespro della beata vergine
weltlich: 6 Bücher Madrigali, Concerto, Canzonette
Bühnen werke: L’Orfeo, L’Arianne, ...
weitere Opern (nicht von M.): Dafne, Euridice
3, Heinrich Schütz (~1600, Frühbarock)
entwickelt erstmals deutsche Kompositionen
bei deutscher Sprache können Betonungen frei gewählt werden-> Gebrauch von Takten bei Rezitation sinnvoll
Auferstehungshistorie:
1.Teil:
· Anleihen aus Psalmodie (ohne Takte) aber mit Generalbass
· 2 Vortragsweisen: Reiner Rezitativ, nur ausgehaltener Ton in Begleitung <-> Takte mit festem Tempo und Melodie in Begleitung
· syllabisch
2.Teil
· „konzentrierender Stil“
· Imitation der beiden Solostimmen( 2 Tenöre)
· melodisch eindringlich
· Generalbass, am Schluss setzen 2 Violinen ein
· musik. Abbildung von Textaussagen:
„was suchet ihr bei den lebendigen“: monoton, herzschlag
„bei den toten“ nach unten, getragen
„er ist nicht hie“ nach oben, schneller
„gekreuzigt“: Dissonanz (verm Quart), Strimmkreuzung, Kreuzvorzeichen
„auferstehen“: Lauf nach oben
· bei „Sünder“ : Tritonus
weitere Werke Schütz’:
geistlich: Schwanengesang, Canciones Sacrae, 2 Kleine geistliche Konzerte...
weltlich: lediglich Madrigale überliefert
4,Bach
Matthäuspassion:
Leiden und Sterben Jesu Christi nach Mat. Evangelium
2 Chöre aus Sopran,Alt, Bass, Tenor
Instrumente: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Violinen, Bratsche
räumliche Aufstellung der beiden Chöre, Dialog
Johannespassion:
4 Perspektiven:
Erzählende Perspektive: Rezitativ, Chor
Bertachtende Perpektive: lyrische Arie von einzelnen
Andachtsperspektive: Kirchenlieder
Ermahnende Perpektive: Eingangs und Schlusschöre
Messe in h- moll
latein. Messe, in beiden Konfessionen Verwendbar
großes Orchester
5-8 stimmiger Chor
4 Sätze
1.Kyrie
2.Gloria
3.Symbolum Nicaenum (=Credo)
4.Sanctus , Agnus Dei
‘Parodie’ auf viele Werke Bachs (anleihen von div. Werken)
Zahlentheoretiker: 24 = Zahl der Erfüllung 49 take lang etc
Chiasmus (Kreuzgestalt in Noten)
5, der Rezitativ (AB)
Vorläufer: Lektionston der Psalmodie
Ursprung: als Ablehnung der vorherrschenden Polyphonie, welche Texte nur schwer verständlich machte
Generalbass als Begleitung
kurze lyrische Passagen= Ariosi
6,Affektlehre (AB)
Ursprung: griech Antike
Gefühle lassen sich musikalisch ausdrücken
enge Verknüpfung mit der Affektlehre der Rethorik durch musica poetica
Komponist versucht nicht, eigene Gefühle darzustellen, sondern greift auf vorhandene bekannte Affekte zurück
Freude: Dur, Konsonanz, hohe lage, schnell
Trauer : moll, dissonanz etc.
Apokope: Darstellung der Höhe (Berg, Himmel) durch hohe Töne
Hyperbole: Darstellung des Erschreckens durch Unterbrechung
Pathopoeia: DArstellung von Schmerz durch Chromatik
Chiasmus: siehe oben
Diapason: Oktave als Allmacht Gottes
musik suxxx
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